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Pressemitteilungen

 

   

Auss­chliessliche ärztliche Fern­be­hand­lung: Vorhang auf für die Telemedi­z­in

Zur 7. TEN.-Convention trafen sich am Don­ner­stagabend Entschei­der der Gesund­heits­branche im Kon­gresshaus Hei­del­berg, um sich rund um das The­ma der Telemedi­z­in auszu­tauschen. Die Ref­er­enten des Abends waren Herr Dr. med. Ulrich Clev­er, Präsi­dent der Lan­desärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg, und Kathari­na Jünger, Co-Founder­in und CEO der Tele­Clin­ic GmbH.

Hei­del­berg, den 27. Sep­tem­ber 2018.

Was in anderen Län­dern schon lange gang und gäbe ist, blieb deutschen Ärzten bish­er ver­wehrt: Seit der bis­mar­ck­ischen Sozialge­set­zge­bung herrschte in Deutsch­land das Fern­be­hand­lungsver­bot. Ärzte durften ihnen noch unbekan­nte Patien­ten nicht aus der Fer­ne beraten, ther­a­pieren oder diag­nos­tizieren. Mit diesem Rück­blick auf die Ursprünge des Fern­be­hand­lungs­ge­set­zes eröffnete Dr. med. Ulrich Clev­er, Präsi­dent der Lan­des-ärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg, seinen Vor­trag zur 7. TEN.-Convention. „Die Ärzteschaft hat, mit der Struk­tur des deutschen Ärztetages, dieses Fern­be­hand­lungsver­bot nun aufge­hoben“, erk­lärt Herr. Dr. Clev­er in sein­er Rede zum The­ma „Auss­chließliche ärztliche Fern­be­hand­lung – Beruf­sor­d­nung und Mod­ell­pro­jek­te in Baden-Würt­tem­berg“. Jedoch sei die Beruf­sor­d­nung in den einzel­nen Bun­deslän­dern zeitlich und inhaltlich unter­schiedlich umge­set­zt. So müssten die Lan­desärztekam­mern dieser Lockerung des Fern­be­hand­lungsver­botes erst noch zus­tim­men. Als bun­desweit­er Vor­re­it­er habe die Lan­desärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg bere­its im Som­mer 2016 ihre Beruf­sor­d­nung geän­dert, um ärztliche Behand­lun­gen kün­ftig auch auss­chließlich auf Dis­tanz durch­führen zu kön­nen. „Bei diesen genehmi­gungspflichti­gen Mod­ell­pro­jek­ten ist es uns beson­ders wichtig, die Qual­ität durchzuset­zen, die unsere Beruf­sor­d­nung den Ärzten abver­langt“, betont Dr. Clev­er. Um den Patien­ten zu schützen, wür­den teil­nehmende Ärzte z.B. auf ihre fach­liche Kom­pe­tenz über­prüft sowie eine regelmäßige Doku­men­ta­tion einge­fordert, eben­falls sei eine gültige Haftpflichtver­sicherung für sie unumgänglich. Neben der Sicherung der Qual­ität und dem Schutz der Patien­ten war für die Lan­desärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg noch eine weit­ere Sache von hoher Bedeu­tung: „Um langfristig erfol­gre­ich zu sein, woll­ten wir die Kassenärztliche Vere­ini­gung mit ins Boot holen“. Zudem ist sich Dr. Ulrich Clev­er bewusst, dass medi­zinis­cher Nach­wuchs mit den mod­er­nen Medi­en arbeit­en und diese ganz selb­stver­ständlich in den Arbeit­sall­t­ag inte­gri­eren werde. Deshalb sei es eben­falls beson­ders wichtig, dieses Par­a­dig­ma anzuge­hen und den Vorhang für die Telemedi­z­in zu öff­nen.

Für diesen muti­gen Schritt sprach die zweite Sprecher­in des Abends, Kathari­na Jünger, Co-Founder­in und CEO der Tele­Clin­ic GmbH, Her­rn Dr. Clev­er ihren Respekt aus. Die Tele­Clin­ic GmbH sei das erste von der der Lan­desärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg genehmigte Mod­ell­pro­jekt gewe­sen, welch­es sich die Telemedi­z­in zur auss­chließlichen Fern­be­hand­lung von Pri­vatver­sicherten zu Nutzen machte. „Wir woll­ten die Möglichkeit­en der Dig­i­tal­isierung nutzen, um Arzt und Patient näher zusam­men­zubrin­gen“, so Frau Jünger. Dabei habe sie sich über­legt, wie sie dem Patien­ten ganz ein­fach und schnell­st­möglich einen qual­i­fizierten Arzt zur Ver­fü­gung stel­len kön­ne. So sei die Idee der Tele­Clin­ic GmbH erstanden, die Patien­ten und Ärzte miteinan­der ver­net­zt. Patien­ten kön­nen über Web-Plat­tform, App oder Fes­t­net­ztele­fonie Kon­takt zur Tele­Clin­ic aufnehmen und so mit dem Arzt ver­bun­den wer­den. „Viele Ärzte, die bei uns teil­nehmen, haben eine reg­uläre Prax­is, bei denen Patien­ten sich öfter ver­späten oder spon­tan absagen“, erläutert Frau Jünger. Ärzte kön­nten selb­st entschei­den, wann sie für einen Patien­ten, der über die Tele­Clin­ic kon­tak­tiert wer­den möchte, Zeit haben. „Telemedi­z­in bietet so auch eine Möglichkeit, vorhan­dene Ressourcen effizient zu nutzen“, freut sich Kathari­na Jünger. Doch allein der Kon­takt zum Arzt reiche den Patien­ten nicht aus. Viele wün­scht­en sich, dass über Dis­tanz auch Rezepte ver­schrieben und gedruckt wer­den kön­nten. Diesem Bedürfnis habe sich die Tele­Clin­ic angenom­men und Anfang des Jahres das erste e-Rezept auf den Markt gebracht. Weit­er soll die elek­tro­n­is­che Arbeit­sun­fähigkeits­bescheini­gung fol­gen, die im Herb­st 2019 auf den Markt kommt.

Nach den Vorträ­gen fol­gte die inzwis­chen etablierte TEN.-TED Befra­gung. Die Frage, ob die Videosprech­stun­de ein notweniger Bestandteil des Ver­sorgungsall­t­ags sei, beant­wortete die deut­liche Mehrheit des Plenums (90%) mit einem klaren „Ja“. Auch bei der näch­sten Frage waren sich die meis­ten einig: Um die Videosprech­stun­de weit­erzuen­twick­eln, stimmten 70% der TEN.-Teilnehmer für eine starke Inte­gra­tion in die AIS/KIS-Systeme. Dies solle dem Arzt die Arbeit erle­ichtern. Nur 30% forderten eine Kom­bi­na­tion mit der Apple Watch o.ä.,  um das Poten­tial auszuschöpfen. Die Zukun­ft der Videosprech­stun­de wur­de jedoch kon­tro­vers disku­tiert. Während 40% der Befragten sich sicher waren, dass sie sich nur auf ein „besseres Tele­fonat“ beschränken wird, waren 60% der Mei­n­ung, dass sie bald inte­graler Bestandteil der Arzt-Patien­ten-Beziehung sein und etliche per­sön­liche Kon­tak­te erset­zen wird. Hier kam vor allem die Frage auf, ob ein zusät­zlich­es Medi­um die sowieso bere­its kom­plexe Kom­mu­nika­tion zwis­chen Arzt und Patient nicht noch verkom­pliziert. „Deshalb ist es uns wichtig, dass soge­nan­nte Tele-Ärzte vorher min­destens fünf Jahre in der Prax­is gear­beit­et haben und in Kom­mu­nika­tion sowie Empathie geschult wer­den“, merk­te Herr. Dr. Clev­er an. Am Schluss waren sich alle einig: Die auss­chließliche ärztliche Fern­be­hand­lung ist ein essen­tieller Bestandteil unseres dig­i­tal­en Fortschritts. Jedoch muss hier der Patien­ten­schutz im Vorder­grund ste­hen und gewährleis­tet wer­den.

Die Got­thardt Health­group AG bietet mit der TEN.-Convention Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 31. Jan­u­ar 2019 statt. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.twitter.com/TEN_Event und auf http://www.ten-event.de/.

 

Über die TEN-Convention

TEN. – THE E-HEALTH-NETWORK – find­et in regelmäßi­gen Abstän­den in Hei­del­berg statt und bietet neben span­nen­den Vorträ­gen Raum für Aus­tausch rund um das The­ma E-Health und Dig­i­tale Medi­z­in. Ver­anstal­ter ist das Unternehmen Got­thardt Health­group AG, das sich seit 2015 mit Lei­den­schaft im E-Health-Bere­ich engagiert, mit solchen App­lika­tio­nen wie dem GHG Prax­is­di­en­st (www.ghg-praxisdienst.de) oder medi­teo (www.mediteo.com). Die näch­ste TEN.-Convention find­et am 27. Sep­tem­ber 2018 statt. Bei Inter­esse an ein­er Teil­nah­me als Red­ner oder Besucher wen­den Sie sich gern an ten@gotthardt.com. Ein­blicke in das 6. TEN-Event find­en Sie unter www.twitter.com/TEN_Event, #TENe­health und www.ten-event.de

Über die Gotthardt Healthgroup AG

„Med­ical Evi­dence to Action“ ist der Leitgedanke der Got­thardt Health­group AG und ihrer dig­i­tal­en Lösun­gen und Ser­vices für die Gesund­heits­branche. Diese unter­stützen, so die Mis­sion des Unternehmens, alle Teil­nehmer im Gesund­heits­markt pos­i­tiv und nach­haltig bei Arbeitsabläufen, Prozessen und Ver­hal­tensweisen und bieten zudem aus­sagekräftige Erken­nt­nis­se über heutige Behand­lungswege. Beispiel für diese Lösun­gen aus der Dig­i­tal­en Medi­z­in sind etwa die Ther­a­piead­härenz-App medi­teo (www.mediteo.com), die sich als mobile Health App direkt an die Patien­ten wen­det. Sie unter­stützt Patien­ten bei der Ein­nah­me und Ver­wal­tung ihrer Medika­tion und ist kosten­los im App Store und Play Store ver­füg­bar. Außerdem erhal­ten niederge­lassene Ärzte über den GHG Prax­is­di­en­st wertvolle Infor­ma­tio­nen zu klin­is­chen Stu­di­en, die ihren Patien­ten und Fam­i­lien helfen kön­nen. Die Got­thardt Health­group wur­de 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz in Hei­del­berg.

Über Mediteo

Bei den vie­len Her­aus­forderun­gen des All­t­ags kann es für Patien­ten schwierig sein, den Überblick über ihre Medika­mentenein­nah­me zu bewahren und an die regelmäßige Verabre­ichung zu denken. Die Medi­teo GmbH ist ein Dig­i­tal Health Start-Up, das Patien­ten beim Umgang mit ihren Medika­menten unter­stützen möchte.
Mit der von Ärzten entwick­el­ten App Medi­teo kann der Nutzer seine Medika­mentenein­nah­men ein­fach und sicher ver­wal­ten und wird mit Benachrich­ti­gun­gen an die rechtzeit­ige und regelmäßige Ein­nah­me erin­nert. Die medi­teo-App hil­ft somit ihren Nutzern, den per­sön­lichen Ther­a­pieplan besser in den All­t­ag zu inte­gri­eren. medi­teo informiert zudem über Neben- und Wech­sel­wirkun­gen von den verabre­icht­en Medika­menten und ver­weist auf deren kor­rek­te Anwen­dung. Somit trägt medi­teo zu ein­er verbesserten Arzneimit­telther­a­piesicher­heit bei. Die Medi­teo GmbH wird als Schwesterun­ternehmen der Got­thardt Health­group AG (GHG) von Prof. Dr. Daniel Got­thardt geführt. Die Medi­teo GmbH wur­de 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz gemein­sam mit der GHG in Hei­del­berg. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf www.mediteo.com.

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Per­son­al­isierte Medi­z­in – der Schlüs­sel zum max­i­malen Behand­lungser­folg?

Anlässlich der 6. TEN.-Convention trafen sich am Don­ner­stagabend Entschei­der der Gesund­heits­branche im Kon­gresshaus Hei­del­berg, um über die Chan­cen und Her­aus­forderun­gen von per­son­al­isiert­er Medi­z­in und Pre­ci­sion Soft­ware zu disku­tieren.

Hei­del­berg, den 16. Mai 2018.

Angeli­na Jolie machte es 2013 vor: Auf Grund eines Gen­tests, der ihr voraus­sagte, mit ein­er Wahrschein­lichkeit von 87% an Brustkrebs vor dem 40. Leben­s­jahr zu erkranken, ließ sie sich pro­phy­lak­tis­ch bei­de Brüste amputieren. Ein mutiger Schritt, der die Möglichkeit­en von per­son­al­isiert­er Medi­z­in auch der bre­it­en Öffentlichkeit bekan­nt machte. Mit diesem Beispiel eröffnete Prof. Dr. Jochen Maas, Leit­er R&D der Sanofi-Aven­tis Deutsch­land GmbH, auf der 6. Con­ven­tion von TEN. The E-Health-Net­work seinen Vor­trag zum The­ma „Per­son­al­isierte Medi­z­in, Hip, Hope or Hype?“. In der per­son­al­isierten Medi­z­in werde ver­sucht, ver­schiedene Patien­ten pass­ge­nau zu behan­deln, um so die Effek­tiv­ität, Sicher­heit und Dosierung von Arzneimit­teln zu verbessern. Phe­no­typ­ing und Geno­typ­ing spiel­ten dabei eine essen­tielle Rolle, um bessere Behand­lungsmöglichkeit­en zu erre­ichen. Aber „ziel­gerichtete und angepasste Ther­a­pie an den Krankheitsver­lauf“, warnt Prof. Dr. Maas, „verur­sacht hohe Kosten”, die das Gesund­heitssys­tem stark belas­ten wür­den. „Dafür müssen wir noch eine Lösung find­en!“, weiß Prof. Dr. Maas. Auch die ethis­che Frage, ob der Patient ein Recht darauf haben soll­te, seine Erkrankungswahrschein­lichkeit zu erfahren, bringe große Her­aus­forderun­gen mit sich. Habe die bre­ite Bevölkerung die Gesund­heit­skom­pe­tenz, mit solchen Infor­ma­tio­nen angemessen umzuge­hen? Und gebe es ein Recht auf Nichtwissen? „Wenn wir all diese Fra­gen nicht lösen, dann wer­den uns in der Wis­senschaft andere Län­der über­holen“, mah­nt Prof. Dr. Maas.

Zwar sei die per­son­al­isierte Medi­z­in auf einem guten Weg, jedoch fehle der let­zte Schritt um vorhan­dene Infor­ma­tio­nen in Wis­sen zu trans­formieren. Dafür brauche es unter anderem Sys­te­me, die mit Arti­fi­cial Intel­li­gence und Machine Learn­ing Meth­o­d­en, die erhobene Daten auswerten.
Mit diesem The­ma befasste sich der zweite Vor­trag des Abends „Pre­ci­sion Soft­ware“. „Wie kann mith­il­fe von Soft­ware Patien­ten am besten geholfen wer­den?“ Diese Frage stell­te Matthi­as von Borstel, Leit­er der Pro­duk­ten­twick­lung der Got­thardt Health­group AG und klärte auf: „Hier­bei müssen zwei Arten von Soft­ware unter­schieden wer­den: Soft­ware, die direkt vom Patien­ten genutzt wer­den kann und Soft­ware für Ärzte, die dem Patien­ten zu Gute kommt, wenn er seinen Arzt kon­sul­tiert.“ Diese zweite Soft­ware, die direkt von Ärzten genutzt wird, beze­ich­nete Herr von Borstel als „Pre­ci­sion Soft­ware“.
Von Borstel beton­te jedoch, dass Pre­ci­sion Soft­ware nicht den Arzt erset­ze, son­dern ihn in sein­er medi­zinis­chen Exper­tise unter­stütze. Die Her­aus­forderung beste­he dar­in, die Pre­ci­sion Soft­ware so zu entwick­eln, dass sie sich dem in der Prax­is indi­vidu­el­len Doku­men­ta­tionsver­hal­ten der Ärzte anpasst, stets die aktuel­len Leitlin­ien und Wis­senschaftlichen Erken­nt­nis­se und auch indi­vidu­elle Nutzerge­wohn­heit­en berück­sichtigt. Ziel für Pre­ci­sion Soft­ware solle sein, dass sie sich indi­vidu­ell an den User anpasse, ohne dass sie umständlich und zeitaufwendig kon­fig­uri­ert wer­den müsse. „Das ist eine wesentliche Indi­vid­u­al­isierungs­maß­nah­me“, betont von Borstel, denn „Soft­ware kann erst dem Patien­ten helfen, wenn sie auch genutzt wird.“

In der anschließen­den TEN.-TED Befra­gung stimmte eine klare Mehrheit des Plenums (64%) zu, dass Pre­ci­sion Soft­ware für den Ein­satz von Pre­ci­sion Medi­z­in notwendig sei. Jedoch gaben 35% der Teil­nehmer zu bedenken, dass der Ein­satz von Pre­ci­sion Soft­ware für Ärzte und Patien­ten erst in 20 Jahren zur Rou­tine gehöre. Dahinge­gen mein­ten 45%, dass diese das Arzt-Patien­ten-Ver­hält­nis verbessere. Die Frage, was per­son­al­isierte Medi­z­in für Patien­ten bedeute, wur­de im Plenum kon­tro­vers disku­tiert.

Den­noch waren sich alle ziem­lich sicher (80%): Die Zukun­ft der Medi­z­in kann nur maßgeschnei­dert sein.

Im Anschluss an die Diskus­sion­srun­de, kon­nten sich die Teil­nehmer miteinan­der ver­net­zen und span­nen­de Gespräche rund die Gesund­heits­branche führen. Hier­bei trafen unteran­derem medi­zinis­che Prak­tik­er und Wis­senschaftler, Akteure aus der phar­mazeutis­chen Indus­trie, der Selb­stver­wal­tung, der IT-Wirtschaft, dem Ver­lagswe­sen und auch Start-up-Unternehmer aufeinan­der.

Die Got­thardt Health­group AG bietet mit der TEN.-Convention Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 27. Sep­tem­ber 2018 statt mit Vorträ­gen zum The­ma Telemedi­z­in. Wir kon­nten hier­für Kathari­na Jünger, Co-Founder & CEO der Tele­Clin­ic, und Dr. med. Ulrich Clev­er, Präsi­dent der Lan­desärztekam­mer Baden-Würt­tem­berg gewin­nen. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.twitter.com/TEN_Event und auf http://www.ten-event.de/.

Über die TEN-Convention

TEN. – THE E-HEALTH-NETWORK – find­et in regelmäßi­gen Abstän­den in Hei­del­berg statt und bietet neben span­nen­den Vorträ­gen Raum für Aus­tausch rund um das The­ma E-Health und Dig­i­tale Medi­z­in. Ver­anstal­ter ist das Unternehmen Got­thardt Health­group AG, das sich seit 2015 mit Lei­den­schaft im E-Health-Bere­ich engagiert, mit solchen App­lika­tio­nen wie dem GHG Prax­is­di­en­st (www.ghg-praxisdienst.de) oder medi­teo (www.mediteo.com). Die näch­ste TEN.-Convention find­et am 27. Sep­tem­ber 2018 statt. Bei Inter­esse an ein­er Teil­nah­me als Red­ner oder Besucher wen­den Sie sich gern an ten@gotthardt.com. Ein­blicke in das 6. TEN-Event find­en Sie unter www.twitter.com/TEN_Event, #TENe­health und www.ten-event.de

Über die Gotthardt Healthgroup AG

„Med­ical Evi­dence to Action“ ist der Leitgedanke der Got­thardt Health­group AG und ihrer dig­i­tal­en Lösun­gen und Ser­vices für die Gesund­heits­branche. Diese unter­stützen, so die Mis­sion des Unternehmens, alle Teil­nehmer im Gesund­heits­markt pos­i­tiv und nach­haltig bei Arbeitsabläufen, Prozessen und Ver­hal­tensweisen und bieten zudem aus­sagekräftige Erken­nt­nis­se über heutige Behand­lungswege. Beispiel für diese Lösun­gen aus der Dig­i­tal­en Medi­z­in sind etwa die Ther­a­piead­härenz-App medi­teo (www.mediteo.com), die sich als mobile Health App direkt an die Patien­ten wen­det. Sie unter­stützt Patien­ten bei der Ein­nah­me und Ver­wal­tung ihrer Medika­tion und ist kosten­los im App Store und Play Store ver­füg­bar. Außerdem erhal­ten niederge­lassene Ärzte über den GHG Prax­is­di­en­st wertvolle Infor­ma­tio­nen zu klin­is­chen Stu­di­en, die ihren Patien­ten und Fam­i­lien helfen kön­nen. Die Got­thardt Health­group wur­de 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz in Hei­del­berg.

Über Mediteo

Bei den vie­len Her­aus­forderun­gen des All­t­ags kann es für Patien­ten schwierig sein, den Überblick über ihre Medika­mentenein­nah­me zu bewahren und an die regelmäßige Verabre­ichung zu denken. Die Medi­teo GmbH ist ein Dig­i­tal Health Start-Up, das Patien­ten beim Umgang mit ihren Medika­menten unter­stützen möchte.
Mit der von Ärzten entwick­el­ten App medi­teo kann der Nutzer seine Medika­mentenein­nah­men ein­fach und sicher ver­wal­ten und wird mit Benachrich­ti­gun­gen an die rechtzeit­ige und regelmäßige Ein­nah­me erin­nert. Die medi­teo-App hil­ft somit ihren Nutzern, den per­sön­lichen Ther­a­pieplan besser in den All­t­ag zu inte­gri­eren. medi­teo informiert zudem über Neben- und Wech­sel­wirkun­gen von den verabre­icht­en Medika­menten und ver­weist auf deren kor­rek­te Anwen­dung. Somit trägt medi­teo zu ein­er verbesserten Arzneimit­telther­a­piesicher­heit bei. Die Medi­teo GmbH wird als Schwesterun­ternehmen der Got­thardt Health­group AG (GHG) von Prof. Dr. Daniel Got­thardt geführt. Die Medi­teo GmbH wur­de 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz gemein­sam mit der GHG in Hei­del­berg. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf www.mediteo.com.

 

MediteoaufReisen

Mit mediteo und weiteren Apps zum perfekten Urlaub

Wer ken­nt das nicht? Voller Vor­freude geht es ab in den Urlaub – ein paar Wochen ein­fach nur entspan­nen, weit weg von dem All­t­ag, auf Reisen in einem neuen Land.

Doch was, wenn der per­fekt scheinen­de Urlaub plöt­zlich eine Kehrtwen­de annimmt?

Kilo­me­ter­lange Staus auf den Auto­bah­nen, vom Tax­i­fahrer übers Ohr gehauen oder die Zeitver­schiebung bringt die Medika­mentenein­nah­me kom­plett durcheinan­der. Was für ein Glück, dass es Apps gibt, mit denen Sie solche Sit­u­a­tio­nen ver­mei­den kön­nen!

Welche Apps sich beson­ders gut für mehr Sicher­heit auf Reisen eignen hat Merkur.de aufge­lis­tet.

Lesen Sie hier, welche Apps Sie sich vor der Abreise unbe­d­ingt herun­ter­laden soll­ten: https://www.merkur.de/reise/zehn-besten-apps-sicherheit-reisen-zr-9776391.html

Patientenrekrutierung

Studienrekrutierung bei Niedergelassenen – ein hoffnungsloser Fall?

Laut Sta­tis­tis­chem Bun­de­samt find­en etwa 97,7% aller Arzt-Patien­tenge­spräche bei Niederge­lasse­nen statt – kein Wun­der, dass Stu­dien­zen­tren schon lange ver­suchen, Zuweis­er­net­ze aufzubauen, um dieses enorme Poten­tial zu nutzen. In der Real­ität fruchtet das aber zu sel­ten. Es beste­hen Unsicher­heit­en bezüglich Aufk­lärung, Zuweisung, Vergü­tung, Daten­schutz. Am wichtig­sten ist jedoch der Zeit­man­gel: Ein durch­schnit­tlicher Arztbe­such dauert nur wenige Minuten, der Zeit­druck eines vol­len Wartez­im­mers ver­hin­dert die Erwä­gung weit­erge­hen­der Dinge wie ein­er Stu­di­en­teil­nah­me.

Dabei brauchen klin­is­che Stu­di­en in Deutsch­land die Mitwirkung niederge­lassen­er Ärzte bei der Rekru­tierung mehr denn je. Ein- und Auss­chlusskri­te­rien klin­is­cher Stu­di­en wer­den immer kom­plex­er, so dass immer mehr Patien­ten gescreent wer­den müssen, um über­haupt noch Kan­di­daten zu ent­deck­en. Gle­ichzeit­ig wer­den immer mehr Patien­ten ambu­lant behan­delt, so dass sie in den klas­sis­chen Stu­dien­zen­tren mit sta­tionär­er Ver­sorgung oft erst dann gese­hen wer­den, wenn sie auf­grund von Kom­p­lika­tio­nen oder Komor­bid­itäten nicht mehr „eli­gi­ble“ sind.

Ist die Find­ung von Patien­ten bei den niederge­lasse­nen Ärzten ein „hoff­nungsloser Fall“, wie einige behaupten? Müssen wir uns damit abfind­en, dass das riesige Poten­zial ungenutzt bleibt?

Mit­nicht­en! Denn tat­säch­lich zeigen niederge­lassene Ärzte eine große Bere­itschaft, ihre Patien­ten auf klin­is­che Stu­di­en hinzuweisen. Allerd­ings benöti­gen sie eine Unter­stützung, um dies bei den richti­gen Patien­ten zu tun.

Ein neuer Ser­vice leis­tet genau das: Wird ein Patient im Arztrech­n­er geöffnet, prüft der GHG Stu­di­en­Find­er automa­tis­ch lokal die vorhan­dene Doku­men­ta­tion und weist die Ärztin/den Arzt auf passende Stu­di­en hin. Ein kom­fort­abler Work­flow prüft dann zum Beispiel Kri­te­rien, die nur in Papier­form vor­liegen oder all­ge­meine Fra­gen. Im pos­i­tiven Fall erhal­ten inter­essierte und passende Kan­di­daten so ein­fach und schnell Zugang zu klin­is­chen Stu­di­en.

Der Ansatz erweit­ert die Möglichkeit, Stu­di­enkan­di­daten zu find­en und berück­sichtigt dabei die immer wichtigeren rechtlichen Aspek­te wie Daten­schutz und Com­pli­ance. Die durchgängig pos­i­tive Rezep­tion durch Daten­schützer und Ethikkom­mis­sio­nen, sowie die hohe Prax­is­tauglichkeit ver­sprechen einen neuen Baustein für die Rekru­tierung, mit dem in Zukun­ft zu rech­nen ist.

Automa­tis­che Rekru­tierung­sun­ter­stützung mit dem GHG Stu­di­en­Find­er

  • Ärztlich vorgeprüfte, passende Patien­ten
  • Automa­tis­che Vor­prü­fung und sichere, zeits­paren­de Detail­prü­fung
  • Rechtlich geprüftes Vorge­hen (Daten­schutz, Com­pli­ance, Abrech­nung, Ethik)
  • In zahlre­ichen Indika­tio­nen erfol­gre­ich einge­set­zt

Für weit­ere Infor­ma­tio­nen zum GHG Stu­di­en­Find­er, kon­tak­tieren Sie uns gerne hier.

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E-Health zwischen Utopie und Dystopie: was bedeuten Google & Co. für die Rolle von Ärzten und Patienten?

Anlässlich der 5. TEN.-Convention trafen sich am Don­ner­stagabend Entschei­der der Gesund­heits­branche in Hei­del­berg, um große Zukun­fts­fra­gen von E-Health zu erörtern.

Hei­del­berg, den 19. Feb­ru­ar 2018.

„Kom­me all Deinen Pflicht­en ruhig und geschickt nach und ver­birg die meis­ten Erken­nt­nis­se vor dem Patien­ten, während du dich um ihn küm­mer­st.“ Dieser Lehrsatz von Hip­pokrates, gerichtet an die Ärzte sein­er Zeit, hallt bis heute nach: Welch­es Wis­sen über seine Erkrankung soll­te die Pati­entin oder der Patient haben? Welche Entschei­dun­gen kann und darf er oder sie selb­st tre­f­fen? Bei der 5. Con­ven­tion von TEN. The E-Health-Net­work, die wie immer im Kam­mer­musik­saal des Kon­gresshaus­es Stadthalle Hei­del­berg stat­tfand, hörten die Teil­nehmer den Kon­tra­punkt zu diesem hip­pokratis­chen Dik­tum von Frau Prof. Dr. med. Woopen, Vor­sitzen­de des Ethikrates der Europäis­chen Kom­mis­sion und geschäfts­führen­de Direk­tor­in von ceres an der Uni­ver­sität zu Köln. Mit ihrem Vor­trag zur „Dig­i­tal­en Sou­veränität des Patien­ten“ eröffnete sie den TEN.-Netzwerkern ihre Per­spek­tive auf den „Empow­ered Patient“, der immer stärk­er zum Akteur sein­er eige­nen Gesund­heit wird. Dieser ver­füge über seine eige­nen Gesund­heits­daten, habe Zugang zu qual­itäts­gestützten Gesund­heitsin­for­ma­tio­nen und nutze beispiel­sweise Self-Mon­i­tor­ing-Geräte und Apps, die eine ärztliche Betreu­ung teil­weise erset­zen, vor allem aber unter­stützen kön­nten. All dies bedeute mehr Selb­st­bes­tim­mung, höhere Patien­ten­par­tizipa­tion und eine bessere Qual­ität der Gesund­heitsver­sorgung. Hier­für seien die tech­nis­che Infra­struk­tur, eine Offen­sive für dig­i­tale Kom­pe­tenz aller Beteiligten sowie Ver­trauen durch Qual­itätssicherung und Daten­schutz eine wesentliche Voraus­set­zung: „Wir brauchen auf lange Sicht prozes­sori­en­tiert­ere Daten­schutzbes­tim­mungen. Wir möcht­en von den Daten den Nutzen haben und Fortschritt erzie­len, auf der anderen Seite möcht­en wir die Pri­vat­sphäre des Patien­ten und unser sol­i­darisches Gesund­heitssys­tem schützen.“

Neben den Patien­ten gibt es näm­lich auch andere Akteure, die beim The­ma Gesund­heit aktiver wer­den wol­len: Sowohl Apple, als auch Google, als auch Ama­zon haben in den let­zten 4 Wochen umfan­gre­iche Pläne zum Aus­bau ihrer Dig­i­tal Health Aktiv­itäten bekan­nt gegeben. Dem „Econ­o­mist“ zufol­ge, der dies zu sein­er Titel­sto­ry machte, wer­den auch Face­book und Microsoft fol­gen. Wie sind diese Pläne zu bew­erten?

Marc Els­berg hat in seinen Best­sellern auch die möglichen Schat­ten­seit­en immer größeren Wis­sens und der Konzen­tra­tion solchen Wis­sens in frem­den Hän­den beschrieben. Er stell­te unter dem Titel seines Buch­es „Zero“ die Fortschrit­te im Feld E-Health in den größeren gesellschaftlichen Kon­text. „Je nachdem, aus welcher Sicht man es beschreibt, kann E-Health eine Utopie oder eine Dystopie bedeuten.“ Große Konz­erne sam­melten Infor­ma­tio­nen über Patien­ten genau­so wie über Kun­den in anderen Wirtschafts­bere­ichen. „Es ist wichtig, starke staatliche Struk­turen zu schaf­fen, welche die Bürg­er auch vor Miss­brauch der neuen Tech­nolo­gien schützen kön­nen.“

Die Teil­nehmer der Con­ven­tion disku­tierten engagiert über die Rol­len von Arzt und Patient in dieser dig­i­tal­en Zukun­ft. Eine klare Mehrheit der Teil­nehmer (71%) sprach sich für die Selb­stin­for­ma­tion der Patien­ten aus, obgle­ich diese Frage im Plenum auch kon­tro­vers disku­tiert wur­de. Auf die Frage, wovor die Pati­entin­nen und Patien­ten vor allem geschützt wer­den müssten, sahen nur 15% die Notwendigkeit, sie vor sich selb­st, bzw. ihren eige­nen gesund­heitss­chädi­gen­den Hand­lun­gen zu schützen. Etwa 40% ver­muteten jew­eils in ein­er Überwachung und Ver­w­er­tung ihrer Daten und Aktiv­itäten durch Drit­te bzw. ein­er Ent­mündi­gung durch wohlmeinen­de Für­sorge die größere Gefahr für die Patien­ten. Die wichtig­ste Kom­pe­tenz des Arztes allerd­ings sei nicht etwa die Flut an Daten aus ver­schiede­nen Quel­len zu man­a­gen (18%) oder die gestiegene Zahl an Patien­ten zu bewälti­gen (10%), son­dern gesund­heits­fördern­des Ver­hal­ten der Patien­ten zu bewirken (73%). Dies alles ergab die TEN.-TED Befra­gung, die wie jedes Mal live während der Ver­anstal­tung im Plenum vol­l­zo­gen wur­de.

Anschließend nutzten die Teil­nehmer die Gele­gen­heit zum Net­zw­erken und trafen auf medi­zinis­che Prak­tik­er und Wis­senschaftler, Akteure aus der phar­mazeutis­chen Indus­trie, der Selb­stver­wal­tung, der IT-Wirtschaft, aus dem Ver­lagswe­sen und auch Start-up-Unternehmer aus der Region Rhein-Neckar und darüber hin­aus. Prof. Dr. med. Daniel Got­thardt, Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der der Got­thardt Health­group AG, war begeis­tert: „Die hochkaräti­gen TEN.-Netzwerker haben eine sehr bere­ich­ern­de Diskus­sion geführt und auch uns als GHG wertvolle Impulse geliefert.“

Die Got­thardt Health­group AG gibt mit der TEN.-Convention Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 03. Mai 2018 statt. U.a. blickt TEN. mit Prof. Dr. Jochen Maas auf das Zukun­ft­s­the­ma der klin­is­chen Forschung schlechthin: Per­son­al­isierte Medi­z­in. Prof. Maaß, Leit­er des deutschen Forschungs- und Entwick­lungs­stan­dorts von Sanofi-Aven­tis, wird die wertvolle Sicht eines Prak­tik­ers zu diesem The­ma beis­teuern. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.twitter.com/TEN_Event und auf http://www.ten-event.de/.

Über die TEN-Convention

TEN. – THE E-HEALTH-NETWORK – find­et in regelmäßi­gen Abstän­den in Hei­del­berg statt und bietet neben span­nen­den Vorträ­gen Raum für Aus­tausch rund um das The­ma E-Health und Dig­i­tale Medi­z­in. Ver­anstal­ter ist das Unternehmen Got­thardt Health­group AG, das sich seit 2015 mit Lei­den­schaft im E-Health-Bere­ich engagiert, mit solchen App­lika­tio­nen wie dem GHG Prax­is­di­en­st (www.ghg-praxisdienst.de) oder medi­teo (www.mediteo.com). Die näch­ste TEN.-Convention find­et am 03. Mai 2018 statt. Bei Inter­esse an ein­er Teil­nah­me als Red­ner oder Besucher wen­den Sie sich gern an ten@gotthardt.com. Ein­blicke in das 5. TEN-Event find­en Sie unter www.twitter.com/TEN_Event, #TENe­health und www.ten-event.de

Über die Gotthardt Healthgroup AG

„Med­ical Evi­dence to Action“ ist der Leitgedanke der Got­thardt Health­group AG und ihrer dig­i­tal­en Lösun­gen und Ser­vices für die Gesund­heits­branche. Diese unter­stützen, so die Mis­sion des Unternehmens, alle Teil­nehmer im Gesund­heits­markt pos­i­tiv und nach­haltig bei Arbeitsabläufen, Prozessen und Ver­hal­tensweisen und bieten zudem aus­sagekräftige Erken­nt­nis­se über heutige Behand­lungswege. Beispiel für diese Lösun­gen aus der Dig­i­tal­en Medi­z­in sind etwa die Ther­a­piead­härenz-App medi­teo (www.mediteo.com), die sich als mobile Health App direkt an die Patien­ten wen­det. Sie unter­stützt Patien­ten bei der Ein­nah­me und Ver­wal­tung ihrer Medika­tion und ist kosten­los im App Store und Play Store ver­füg­bar. Außerdem erfahren niederge­lassene Ärzte über den GHG Prax­is­di­en­st wertvolle Impulse zu klin­is­chen Stu­di­en, deren Patien­ten und Fam­i­lien wer­den von diesen neuen Ansätzen prof­i­tieren. Die Got­thardt Health­group wur­de 2015 durch Frank Got­thardt, Prof. Dr. med. Daniel Got­thardt und Dr. Tim Züw­erink gegrün­det und hat ihren Sitz in Hei­del­berg. Weit­ere Infos auf www.gotthardt.com.

Über Mediteo

Bei den vie­len Her­aus­forderun­gen des All­t­ags kann es für Patien­ten schwierig sein, an die regelmäßige Ein­nah­me Ihrer Tablet­ten zu denken und stets den Überblick zu bewahren. Die Medi­teo GmbH ist ein Dig­i­tal Health Start-Up mit dem Ziel, Patien­ten im Umgang mit ihren Medika­menten zu unter­stützen.

Mit der von Ärzten entwick­el­ten App Medi­teo kann der Nutzer seine Medika­mentenein­nah­men ein­fach und sicher ver­wal­ten und wird mit Benachrich­ti­gun­gen an die rechtzeit­ige und regelmäßige Ein­nah­me erin­nert. Die Medi­teo-App hil­ft ihren Nutzern damit ihren per­sön­lichen Ther­a­pieplan besser in den All­t­ag zu inte­gri­eren und diesen sicher einzuhal­ten. So kön­nen die Nutzer die Kon­trolle über ihre Ther­a­pie auf ein­fache und intu­itive Weise übernehmen und Medi­teo informiert ihre Nutzer zudem über die kor­rek­te Anwen­dung der Medika­mente und welche Neben­wirkun­gen und Wech­sel­wirkun­gen auftreten kön­nen. Damit möchte Medi­teo zu ein­er verbesserten Arzneimit­telther­a­piesicher­heit beitra­gen. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf www.mediteo.com.

Die Medi­teo GmbH wird als Schwesterun­ternehmen der Got­thardt Health­group AG (GHG) von Prof. Dr. Daniel Got­thardt geführt. Die Medi­teo GmbH wur­de 2015 gegrün­det und hat ihren Sitz gemein­sam mit der GHG in Hei­del­berg.

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„E-Health: „Geregelter Katalysator“ für mehr Gesundheit

Anlässlich der 4. TEN.-Convention trafen sich Entschei­der der Gesund­heits­branche in Hei­del­berg, um über dig­i­tale Tech­nolo­gien im Gesund­heitswe­sen zu disku­tieren.

Während die wahrschein­liche Koali­tion aus Union, FDP und Grü­nen den Bere­ich E-Health noch nicht abschließend ver­han­delt hat, wün­schen die TEN.-Netzwerker in Hei­del­berg, dass der „ICE nach Jamaika“ auch nach dem Start der Koali­tion mit Voll­dampf in Rich­tung dig­i­tale Gesund­heit weit­er­fährt. Nur knapp 20% glauben an eine prinzip­ielle Rich­tungsän­derung durch die Wahl. Alle „Nicht-Patien­ten“, also z.B. Ärzte, Apothek­er, Krankenkassen, soll­ten dabei zur schnelleren Durch­set­zung von E-Health in Deutsch­land „an einem Strang ziehen“. Hier sahen 38% der Teil­nehmer das größte Poten­zial, während z.B. eine bessere Ergonomie der Lösun­gen weniger drin­gend erschienen. Dies alles ergab die TEN.-TED Befra­gung, die wie jedes Mal live während der Ver­anstal­tung im Plenum vol­l­zo­gen wur­de.

Weit­eres Schw­er­punkt-The­ma war der Daten­schutz von E-Health-Lösun­gen. Hierzu hat­te TEN. den Min­is­ter der Jus­tiz und für Europa des Lan­des Baden-Würt­tem­berg, Guido Wolf (CDU), als Sprecher ein­ge­laden. „Daten­schutz im Gesund­heitswe­sen ist ein Schlüs­selthe­ma, das auch die Europäis­che Union als solch­es erkan­nt hat und weit­er voran­brin­gen wird“, so Min­is­ter Wolf in Hei­del­berg. Er informierte die TEN.-Netzwerker über die neue EU-Daten­schutz­grund­verord­nung, die vielfältige Imp­lika­tio­nen für den Umgang mit Gesund­heits­daten bein­hal­tet. „Die Regelun­gen sind ab Mai 2018 in Kraft und unmit­tel­bar auch für Deutsch­land gel­tend. Let­ztlich geht es um eine bessere und indi­vidu­ellere medi­zinis­che Ver­sorgung eines jeden Men­schen.“

Der bessere und gesicherte Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen zwis­chen den Insti­tu­tio­nen des Gesund­heitswe­sens wird auch Wirkung auf deren Zusam­me­nar­beit zeit­i­gen. Eine mögliche Zukun­ft hat Matthi­as Meier­hofer, Vor­standsvor­sitzen­der und Grün­der der Meier­hofer AG, dem Pub­likum skizziert, näm­lich die kranken­hauszen­tri­erte Ver­sorgung. Die Teil­nehmer der Con­ven­tion disku­tierten engagiert darüber: lediglich 42% sahen es als pos­i­tive Entwick­lung, während 48% dar­in eher eine Zurück­set­zung des ambu­lanten Sek­tors bzw. die Gefahr zu hoher Patien­ten­zahlen im Kranken­haus erkan­nten.

Anschließend nutzten die Teil­nehmer die Gele­gen­heit zum Net­zw­erken und trafen auf medi­zinis­che Prak­tik­er und Wis­senschaftler, Akteure aus der phar­mazeutis­chen Indus­trie, der Selb­stver­wal­tung, der IT-Wirtschaft, aus dem Ver­lagswe­sen und auch Start-up-Unternehmer aus der Region Rhein-Neckar und darüber hin­aus. Prof. Dr. med. Daniel Got­thardt, Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der der Got­thardt Health­group AG, sieht in der Ver­net­zung dieser Akteure großes Poten­zial: „TEN. hat bere­its sehr wertvolle Ideen geboren und auch konkrete Pro­jek­te ein­geleit­et, hier­auf sind wir als Ini­tia­toren des Forums beson­ders stolz.“

Die Got­thardt Health­group AG gibt mit der TEN.-Convention Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 15. Feb­ru­ar 2018 statt. Die Sprecher Marc Els­berg, Autor der Best­seller Black­out, Zero und Helix, und die Prof. Chris­tiane Woopen, Vor­sitzen­de des Europäis­chen Ethikrats und Bera­ter­in der Europäis­chen Kom­mis­sion, wer­den die großen Zukun­fts­fra­gen von E-Health erörtern. Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich auch unter www.twitter.com/TEN_Event.

Die Got­thardt Health­group AG gibt mit der TEN-Con­ven­tion Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 26. Okto­ber statt, weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.gotthardt.com.

Über die TEN-Con­ven­tion
TEN – THE E-HEALTH-NETWORK – find­et in regelmäßi­gen Abstän­den in Hei­del­berg statt und bietet neben span­nen­den Vorträ­gen Raum für Aus­tausch rund um das The­ma E-Health und Dig­i­tale Medi­z­in. Ver­anstal­ter ist das Unternehmen Got­thardt Health­group AG, das sich seit 2015 mit Lei­den­schaft im E-Health-Bere­ich engagiert, mit solchen App­lika­tio­nen wie dem GHG Prax­is­di­en­st oder medi­teo. Die näch­ste TEN-Con­ven­tion find­et am 26. Okto­ber 2017 statt. Bei Inter­esse an ein­er Teil­nah­me als Red­ner oder Besucher wen­den Sie sich gern an ten@gotthardt.com. Ein­blicke in das 3. TEN-Event find­en Sie unter www.twitter.com/TEN_Event, #TENe­health und www.ten-event.de

Über die Got­thardt Health­group AG
„Med­ical Evi­dence to Action“ ist der Leitgedanke der Got­thardt Health­group AG und ihrer dig­i­tal­en Lösun­gen und Ser­vices für die Gesund­heits­branche. Diese unter­stützen, so die Mis­sion des Unternehmens, alle Teil­nehmer im Gesund­heits­markt pos­i­tiv und nach­haltig bei Arbeitsabläufen, Prozessen und Ver­hal­tensweisen und bieten zudem aus­sagekräftige Erken­nt­nis­se über heutige Behand­lungswege. Beispiel für diese Lösun­gen aus der Dig­i­tal­en Medi­z­in sind etwa die Ther­a­piead­härenz-App medi­teo, die sich als mobile Health App direkt an die Patien­ten wen­det. Außerdem erfahren niederge­lassene Ärzte über den GHG Prax­is­di­en­st wertvolle Impulse zu klin­is­chen Stu­di­en, deren Rekru­tierung durch den Ansatz deut­lich erle­ichtert wird. Kos­ten­träger, Pflegeper­son­al, Patien­ten und Fam­i­lien wer­den von diesen neuen Ansätzen prof­i­tieren. Die Got­thardt Health­group wur­de 2015 durch Frank Got­thardt, Prof. Dr. Daniel Got­thardt und Dr. Tim Züw­erink gegrün­det und hat ihren Sitz in Hei­del­berg. Weit­ere Infos auf www.twitter.com/TEN_Event.

TEN. Convention
Anlässlich der 2. TEN-Con­ven­tion disku­tierten Entschei­der der Gesund­heits­branche Chan­cen der Dig­i­tal­isierung im Gesund­heitswe­sen.

Steffen Hehner
Dr. Stef­fen Hehn­er, Senior Part­ner und Leit­er der deutschen Phar­ma- und Health­care Sparte bei McK­in­sey & Com­pa­ny, sprach über die dig­i­tale Trans­for­ma­tion im Gesund­heitswe­sen.

Daniel Gotthardt
Eine bessere Ver­net­zung der einge­set­zten Soft­warelö­sun­gen fordert Prof. Daniel Got­thardt, Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der und Grün­der der Got­thardt Health­group AG.

„Schlafende Schönheit“: Deutschland verdient mehr digitale Vernetzung im Gesundheitswesen

Anlässlich der 2. TEN-Con­ven­tion trafen sich Entschei­der der Gesund­heits­branche in Hei­del­berg, um über dig­i­tale Tech­nolo­gien im Gesund­heitswe­sen zu disku­tieren

Hei­del­berg, den 9. Feb­ru­ar 2017. Sie erin­nern an die Medika­mentenein­nah­me oder das Messen des Blutzuck­er­spiegels. Richtig einge­set­zt, ent­las­ten sie den Arzt bei Diag­nose und Behand­lung. Apps und andere dig­i­tale Werkzeuge kön­nen Ver­sorgung in vie­len Feldern verbessern. Doch die Dig­i­tal­isierung im deutschen Gesund­heitswe­sen kom­me zu langsam voran, find­et Stef­fen Hehn­er, Senior Part­ner und Leit­er der deutschen Phar­ma- und Health­care Sparte bei McK­in­sey & Com­pa­ny, anlässlich der 2. Con­ven­tion „TEN – The Ehealth Net­work“ in Hei­del­berg. Zwar solle das Ehealth-Gesetz die Entwick­lung der dig­i­tal­en Infra­struk­tur in Deutsch­land fördern, andere Län­der wie Schwe­den seien jedoch bere­its deut­lich weit­er. „Um den Anschluss nicht zu ver­lieren, müssen wir genau jet­zt die immensen Chan­cen der dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion nutzen“, so Hehn­er. Daniel Got­thardt, Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der und Grün­der der Got­thardt Health­group AG, glaubt, dass ins­beson­dere in der Ver­net­zung und Nutzbarkeit der einge­set­zten Soft­warelö­sun­gen wesentliche Entwick­lungss­chrit­te gegan­gen wer­den müssen. Dann wür­den mod­erne Infor­ma­tion­stech­nolo­gien es dem Arzt auch ermöglichen, mehr Zeit für den Patien­ten und seine Ther­a­pie zu haben.

Die Diskus­sion unter den TEN-Teil­nehmern ergab, dass weit­ere Weichen zur dig­i­tal­en Zukun­ft gestellt wer­den müssen. Dabei tue sich ein Wider­spruch auf: Zwar sei Deutsch­land ein „Vor­re­it­er in nach­halti­gen Mod­el­len“, ger­ade was die Bedeu­tung des Daten­schutzes ange­he, aber durch die man­gel­nde Ver­net­zung eben auch ein „Spätzün­der mit Lade­hem­mungen“. Zwei Drit­tel der TEN-Teil­nehmer, darun­ter prak­tis­che Ärzte, Wis­senschaftler, Vertreter der Indus­trie und der Selb­stver­wal­tung, glauben den­noch, dass die „schlafende Schön­heit“ bald unter Mitwirkung der Poli­tik erweckt werde. „Die näch­ste Bun­desregierung wird den Telematik-Zug befeuern“, so das Ergeb­nis der Live-Umfrage während der Ver­anstal­tung. Zu den Teil­nehmern zählten auch dieses Mal Experten wie Pro­fes­sor Guido Adler, Lei­t­en­der Ärztlicher Direk­tor am Uniklinikum Hei­del­berg, sowie Frank Got­thardt, Grün­der und Vor­standsvor­sitzen­der der Com­pu­Group Med­ical SE.

Die Got­thardt Health­group AG gibt mit der TEN-Con­ven­tion Entschei­dern der Gesund­heits- und Pharmabranche eine Plat­tform, aktuelle Entwick­lun­gen zu disku­tieren und Pro­jek­te zu ini­ti­ieren. „Wir wol­len erfahrene Lenker der Branche miteinan­der ins Gespräch und zu gemein­samen Aktio­nen brin­gen, um wirk­liche Verbesserun­gen zu erre­ichen“, sagt Tim Züw­erink, Vor­standsvor­sitzen­der und Grün­der der Got­thardt Health­group AG. Die näch­ste Ver­anstal­tung find­et am 18. Mai statt, weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en sich unter www.twitter.com/TEN_Event.

Pressekon­takt
Julia Hepp
Got­thardt Health­group AG
Tel. +49 (0) 6221 673 000 0
julia.hepp@gotthardt.com

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